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Landmarken

Neues Projekt für 2021/ 2022 geplant: Magische Orte in Niedersachsen gesucht! Kommunen können sich ab sofort für die Teilnahme bewerben.

Beim Projekt „Landmarken“ geht es um die Gestaltung von Kulturlandschaften durch Implementierung von Architektur als Weiterentwicklung von Baukultur für touristische und informative Zwecke.

Inspiriert wurde das Projekt "Landmarken" durch die Landschaftsrouten in Norwegen, bei denen touristisch interessante Landschaftsorte durch architektonische Interventionen sichtbarer gemacht wurden.

Die Idee ist es, solche „magischen Orte“ auch in den niedersächsischen Landschaften (Meer und Marsch, Geest, Heide, Moore, Seen und Ströme, Börde und Harz) zu finden und dort Funktionsanlagen („Sowieso“-Projekte) zu entwickeln, die vom Ort aus gedacht sind und allein hierdurch eine eigene Strahlkraft entfalten. Diese architektonischen Interventionen müssen nachhaltig sein und sich auch in der Verwendung der Materialien an die Gegebenheiten anpassen.

Kommunen, die solche Projekte planen oder sie bereits realisiert haben, können sich ab sofort bei der Kammer zur Teilnahme melden! Das Projekt ist Ende 2020 gestartet und wird bis voraussichtlich Ende 2023 dauern .

Das Projekt Landmarken soll zukunftsweisende Impulse setzen, wie Landschaft im Allgemeinen und insbesondere die niedersächsischen Kulturlandschaften eine besondere Wertschätzung erfahren und erlebbar gemacht werden können.

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2021

  • Nach dem Bewerbungsschluss am 15. Juli werden allen Interessenten zu einer Video-Runde eingeladen, um ihre Projektideen in einer fünfminütigen Präsentation vorzustellen. Diese Runde wird voraussichtlich erst nach den Sommerferien stattfinden.
  • Anschließend werden wir intern beraten, welche Projekte weiterverfolgt werden sollen und diese in den Pool der Bewerbungen aufnehmen und bereisen. 
  • Die Jury wird im September tagen und fünf „magische Orte“ auswählen, für die dann - noch in diesem Jahr - jeweils ein eigener Realisierungswettbewerb ausgelobt wird.
  • Die Kosten für alle Schritte bis einschließlich der Auslobung der Wettbewerbe und der Prämierung der daraus hervorgehenden Sieger sind von den ZILE-Fördergeldern gedeckt, die die Architektenkammer erhält.
  • Die Kosten für die Realisierung der einzelnen Projekte tragen die Kommunen/Bauherren selbst. Die Architektenkammer unterstützt sie allerdings bei der Einwerbung der dafür gegebenenfalls notwendigen Fördermittel und begleitet den Realisierungsprozess bis hin zur feierlichen Einweihung.
  • Pläne, Lagepläne oder Fotos der „magischen Orte“ mit einer ersten Ideenskizze, wie dieser Ort in Szene gesetzt werden könnte.
  • Ein kurzer Text, was diesen Ort auszeichnet, was ihn besonders „niedersächsisch“ macht und warum er einen eigenen, baulichen Rahmen erhalten sollte.
  • Wichtig ist auch eine Liste der Ansprechpersonen und der Personen, die gegebenenfalls als Bauherren fungieren.
  • Wir melden uns, falls noch wichtige Informationen fehlen sollten.
Kontakt
Katharina Göbel-Groß
Referentin
+49 511 28096-73