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ressource.architektur

Seit 2022 ist die Architektenkammer gemeinsam mit den Verbänden BDA, BDB, BDIA und BDLA, der DASL, dem SRL sowie dem Netzwerk Baukultur, der Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover mit einem gemeinsamen Stand auf der Immobilienmesse Real Estate Arena in Hannover vertreten.

Auch in diesem Jahr war das Projekt „ressource.architektur“ wieder das Highlight der Real Estate Arena auf der Messe in Hannover: Ein Gemeinschaftsstand der Berufsverbände BDA, BDIA, BDLA, BDB, dem Netzwerk Baukultur Niedersachsen, der Architektenkammer Niedersachsen sowie der Leibniz Universität und der Hochschule Hannover: geballte Fachkompetenz geschärft durch den Blick der nachwachsenden Generation.

Unter dem Titel „Reflections!“ präsentierte sich diese erfolgreiche Allianz am 5. und 6. Juni 2024 mit einem Stand, der von Studierenden des Instituts für Architektur der Leibniz Universität unter der Leitung von Prof. Marieke Kums in einem Masterprojekt entworfen und in Kooperation mit Studierenden der Hochschule Hannover im Kurs von Prof. Tatjana Sabljo gebaut wurde: Ein Stand, der das Motto „Reflections!“ in mehrere verspiegelte Baukörper übersetzte und Raum für Gespräche, Diskussion und Workshops bot.

Auch beim Programm war der Input des beruflichen Nachwuchses gefragt – so zum Beispiel bei der Umfrage zu aktuellen Fragen zur Zukunft des Bauens, an der alle Messebesucherinnen und -besucher abstimmen konnten, bei Vorträgen, Präsentationen und Gesprächsrunden über die Verantwortung unseres Berufsstandes für unsere gebaute Zukunft: Wie wollen wir wohnen – auf dem Land und in der Stadt? Welche guten Beispiele gibt es? Welche Ideen, Ansätze, konkrete Angebote...? Wie kann die Transformation der kleinen und großen Städte gelingen? Und wie bewerten wir aus heutiger Sicht die baulichen und planerischen Maßnahmen der Vergangenheit...?

Ein großer Dank richtet sich an dieser Stelle an die zahlreichen Projektbeteiligten und Sponsoren, die nicht allein durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung, sondern auch durch wertvolle Inputs, Präsentationen und die Teilnahme an Diskussionen erneut zum großen Erfolg des Gemeinschaftsprojektes „ressource.architektur“ beigetragen haben – das ohne sie nicht hätte realisiert werden können.

Wie es im nächsten Jahr weitergeht, soll in Kürze entschieden werden ...

Statement Robert Marlow
„Dafür, dass die Architektenkammer Niedersachsen wieder mit dem Stand „ressource.architektur“ auf der Real Estate Arena vertreten ist, gibt es für mich zwei Hauptgründe:
Erstens, um nach innen mit den berufsständischen Initiativen, den Berufsverbänden und den Hochschulen gemeinsam ein Design Build-Projekt zu entwickeln.
Zweitens, um nach außen mit dem ganzen Berufsstand in seiner Breite von jung bis alt und von Landschaft, Stadt, bis zum Gebäude auf dem Immobilientreff Niedersachsens als Partner Flagge zu zeigen und präsent zu sein.“

Impressionen von der Messe

Alle Fotos: Julian Martitz

ressource.architektur auf der „Real Estate Arena“ 2023

Die Real Estate Arena als Deutschlands neue Immobilienmesse und Networking-Plattform ging im Mai 2023 zum zweiten Mal in Hannover an den Start. Sie legt einen klaren Fokus auf die B- und C-Städte, kleine Kommunen und die mittelständische Immobilienwirtschaft.

Mit einem umfangreichen Konferenzprogramm auf zwei Bühnen legte sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Themen, die die Immobilienbranche beschäftigen. 2023 diskutierten rund 100 Sprecher*innen auf zwei Bühnen über Themen wie smarte Quartierentwicklung, Bestand als neues Neu, die Konsequenzen der Klimawende, der Mangel als Herausforderung sowie Next Challenges. Zudem standen tiefergehende Workshops auf dem Programm.

Klimawandel, Bauen im Bestand, Digitalisierung und Innovationen waren die Kernthemen der diesjährigen Messe, die auch bei ressource. architektur unter Überschriften wie „ressource Stadt“, „ressource land“ oder „ressource wandel“ kontrovers diskutiert wurden.

Der Entwurf und Umsetzung des außergwöhnlichen Messestandes erfolgte als Design-Build Projekt durch Studierende der Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover. Außergewöhnlich deshalb, weil die zumeist studentischen Protagonistinnen und Protagonisten dieses Gemeinschaftsstandes des BDA, BDB, BDLA, bdia, SRL, der DASL, des Netzwerks Baukultur Niedersachsen sowie der Hochschule Hannover und der Leibniz Universität keine Mühen gescheut hatten, um auch in diesem Jahr wieder einen Stand zu entwickeln, der das Highlight der Messe war: Mehrere tausend Holzmodule in Form eines Doppel-H und zwei aus einem Abrissgebäude stammende Betontreppen ließen auf dem 100 qm großen mehrere Räume entstehen, schafften Sitzgelegenheiten und boten viel Gesprächsstoff. Hintergrund dieser Rauminstallation war die Idee der Zirkularität und Wiederverwertbarkeit der Baustoffe, die auf diese Weise sichtbar gemacht werden konnte.

Einen Rückblick auf den Auftritt 2022 finden Sie in unserem Ressource-Architektur-Magazin.