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MOSAIK architekt:innen bda

Olaf Mahlstedt
Foto: Olaf Mahlstedt

Üstra Siedlung Wedelstraße

Auf dem innerstädtischen Gelände eines früheren Straßenbahndepots in Hannover-Vahrenwald entstand nach Beseitigung der Altlasten eine Siedlung für die Versorgungseinrichtung der ÜSTRA (das Unternehmen für den öffentlichen nahverkehr in Hannover) mit einer Kindertagesstätte und 139 Mietwohnungen. Vorrangig für den Bedarf Betriebsangehöriger geplant, stehen diese aber auch anderen Interessent*innen offen. 20% der Wohnungen sind gefördert. Das Bauvorhaben ist die größte Holzbausiedlung in Niedersachsen. Bis auf Keller und Treppenhäuser wurden alle Häuser aus vorgefertigten Brettsperrholzelementen errichtet - mit positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz. Die Üstra Siedlung Wedelstraße wurde mit dem Niedersächsischen Holzbaupreis 2020 ausgezeichnet.

Caspar Sessler
Foto: Caspar Sessler

Mehrfamilienhaus Bodestraße

An der Bodestraße in Hannovers Nordstadt ist ein sechsgeschossiges Wohngebäude mit 35 Eigentumswohnungen entstanden. Das Projekt schließt eine innerstädtische Baulücke und leistet einen Beitrag zur qualitätvollen Nachverdichtung im urbanen Kontext. Das Gebäude wird über zwei Eingangsbereiche von der Straße erschlossen, die eine klare Adressbildung schaffen. Pro Treppenhaus werden auf jedem Geschoss drei unterschiedlich große Wohnungen erschlossen. Die kompakten Grundrisse sind effizient organisiert und orientieren sich systematisch nach Süden; ein großer Teil der Wohnungen wird zusätzlich zweiseitig belichtet. Zur Straßenseite prägt eine vor- und zurückspringende Klinkerfassade das Gebäude und verleiht ihm Tiefe und eine lebendige Struktur. Zum Innenhof zeigt sich das Wohnhaus mit einer ruhig gestalteten, weiß verputzten Fassade und den dort angeordneten Balkonen. Neben der differenzierten Fassadengestaltung war das Projekt auch konstruktiv anspruchsvoll. Besondere Anforderungen ergaben sich unter anderem aus der komplexen Balkonaufhängung, den hohen Schallschutzanforderungen an die Fenster sowie der besonderen Ausbildung der Dachkonstruktion. Die Bodestraße steht für kostengünstiges Bauen ohne Verzicht auf architektonische Qualität: klare Strukturen, gestapelte Regelgrundrisse, kurze Wege für technische Installationen und eine präzise Planung bis ins Detail tragen zu einer wirtschaftlichen Umsetzung bei. Als Best-Practice-Beispiel wurde das Projekt in der Broschüre „Niedersachsen macht’s einfach“ zum Niedersächsischen Weg für erleichtertes und kostengünstiges Bauen veröffentlicht.

MOSAIK
Foto: MOSAIK

Neubau der Produktionsküche für die Hannoverschen Hochschulen

Die neue Produktionsküche in Hannover Vahrenwald-List wird zukünftig das Herzstück des Mensa- und Cafeteriabetriebes sein. Der Entwurf für den Neubau nutzt das Grundstück optimal aus und organisiert alle Produktions- und Lagerflächen effizient auf einer Ebene im Erdgeschoss. Die Erschließung erfolgt verkehrsgünstig über eine Einbahnstraße im Norden, die Besucher- und Mitarbeiterparkplätze sind im Osten angeordnet. Das Gebäude kombiniert eine Massivbauweise im Erdgeschoss mit einer CO₂-sparenden Holzrahmenbauweise im Obergeschoss. Die nachhaltige Fassadengestaltung aus Beton, Stahl und Holz unterstreicht Funktion und Ästhetik gleichermaßen. Klare Abläufe, kurze Wege und die strikte Trennung von reinen und unreinen Bereichen sorgen für hohe Effizienz. Neben der Funktionalität bietet das Gebäude eine hohe Aufenthaltsqualität: Natürlich belichtete Büros, Aufenthaltsräume und grüne Außenanlagen schaffen ein angenehmes Arbeitsumfeld. Die Außenanlagen sind mit Hecken, Bäumen und Versickerungsflächen für Regenwasser durchdacht gestaltet.

Caspar Sessler
Foto: Caspar Sessler

Ersatzneubau des Gymnasiums in Sarstedt

Der Entwurf besteht aus vier miteinander verbundenen viergeschossigen Lernhäusern, die sich durch ihre städtebauliche Körnung und Maßstäblichkeit gut in die Umgebung einfügen und zugleich den Nutzungen entsprechende Außenräume und Pausenhöfe herausbilden. Der neue Haupteingangsbereich erstreckt sich als großzügiger Vorplatz vor dem Foyer und den südlichen, neuen Schulgebäuden. In den einzelnen Clustern stehen offen und hell gestaltete Marktplatz-Situationen mit beweglicher Möblierung im Fokus und lassen Freiraum für Kommunikation, Präsentationen und ruhiges Arbeiten.

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Foto: MOSAIK

Neubau Sporthalle Liebigstraße

Am Schulzentrum an der Braunschweiger Straße in Holzminden entsteht mit der Liebighalle eine neue Sporthalle in Holzbauweise für den Schul- und Vereinssport. Der als Holzbau konzipierte Neubau überzeugt durch einen offenen, übersichtlichen Grundriss mit kurzen Wegen und klarer Orientierung. Die sichtbare Holzkonstruktion schafft eine warme, natürliche Atmosphäre und verleiht dem Gebäude zugleich einen eigenständigen architektonischen Ausdruck. Großzügige Verglasungen ermöglichen Einblicke in das Hallengeschehen und schaffen vielfältige Blickbezüge zwischen Innenraum, Straße und Umgebung. So präsentiert sich die Sporthalle als offene und einladende Adresse im Schulzentrum. Neben den Anforderungen des Schulsports berücksichtigt der Entwurf auch die Bedürfnisse der örtlichen Sportvereine. Eine integrierte Tribünenanlage macht die Halle zu einem vielseitig nutzbaren Ort für Sport, Veranstaltungen und Begegnung.

Caspar Sessler
Foto: Caspar Sessler

Schulzentum Lehrte Süd

Mit dem Abschluss der ersten Bauphase ist der Erweiterungsbau des Schulzentrums Süd in Lehrte fertiggestellt. Hier finden die Integrierte Gesamtschule und die Realschule Platz für bis zu 1.800 Schüler*innen. Fachunterrichtsräume, Mensa und Forum nutzen beide Schulen gemeinsam. Das Forum mit Bühne und kommunikativer Sitztreppe bildet das Herz des neuen Schulgebäudes. Hier können sich Schülerinnen begegnen, Veranstaltungen erleben und den Schulalltag gemeinsam gestalten. Zusammen mit dem Bestandsgebäude für die Sekundarstufe II markiert es den Haupteingang und öffnet das Schulzentrum auch für die Bürgerinnen der Stadt. Die 21.500 m² großen Außenanlagen verbinden die Gebäude zu einem autofreien Campus. Neben Spiel- und Aktivitätsangeboten schaffen sie vielfältige Räume zum Lernen, Beobachten und Erleben. Die Sanierung der Bestandsgebäude für die Sekundarstufe II und die Sporthalle ist als weiterer Schritt geplant; der Abschluss des Gesamtprojekts ist für 2028 vorgesehen.

Neubau eines Bildungs- und Innovationszentrums für das Schornsteinfegerhandwerk

Auf dem Gelände des Wissenschafts- und Technologieparks Hannover ist die neue Adresse des Bildungs- und Innovationszentrums im Schornsteinfegerhandwerk (BIS) mit angegliedertem Lüftungsinstitut entstanden. Verwoben mit dem wertvollen Baumbestand dient das Gebäudeensemble als Wissens-, Arbeits- und Lebensort mit herausragenden Aufenthaltsqualitäten. Das besondere an dem neuen Campus ist die ruhige Einbettung in den grünen Landschaftsraum mit dem alten Baumbestand. Der Ort entwickelt seine Kraft, seine Identität und besondere Atmosphäre aus einem Wechselspiel zwischen dem „steinernen Rot“ und dem „natürlichen Grün“. Diesen Gestaltungsgedanken folgten schon im Architekturwettbewerb unsere Entscheidungen, das Gebäudeensemble um die erhaltenswerten Bäume herum zu planen, eine autofreie Mitte zu formen und mit wenigen Farben sowie ursprünglichen, robusten und haptisch hochwertigen Materialien zu arbeiten.

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Foto: MOSAIK

Wohnungsbau „Am Hallacker“ im Ellener Hof in Bremen

Im Bremer Quartier Ellener Hof entsteht mit dem Wohnungsbau „Am Hallacker“ ein dreigeschossiges Wohngebäude mit 26 barrierefreien Wohnungen. Das Gebäude umfasst überwiegend Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie drei großzügige Drei-Zimmer-Wohnungen. Großzügige Balkone und Terrassen erweitern die privaten Wohnbereiche ins Freie und schaffen geschützte Außenräume. Ein zentrales Element des Entwurfs ist der Laubengang, über den ein Großteil der Wohnungen erschlossen wird. Er dient nicht nur als Zugang, sondern auch als Kommunikationsraum und fördert die Begegnung im Alltag. Zum Innenhof orientiert, öffnet sich der Blick auf einen prägenden Ahorn mit Spiel- und Aufenthaltsflächen darunter. So entsteht ein gemeinschaftlicher Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Mit einem hohen Holzanteil, Effizienzhaus-40-Standard, Fernwärmeanschluss und Photovoltaikanlage setzt das Projekt auf eine nachhaltige und klimafreundliche Bauweise.

Caspar Sessler
Foto: Caspar Sessler

Bremen – Neubau zweier Wohngebäude im Ellener Hof

Im ökologischen Modellquartier „Ellener Hof“ in Bremen-Osterholz sind für die BREBAU GmbH zwei Wohngebäude mit jeweils 18 öffentlich geförderten Wohnungen entstanden. Die Wohnungsgrößen von 55 bis 96 m² ermöglichen ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Haushaltsgrößen und Lebenssituationen. Die Gebäude sind in Massivholzbauweise errichtet. Eine differenziert vorvergraute Brettschalung verleiht den Fassaden ihren charakteristischen Ausdruck und unterstreicht die gemeinsame architektonische Identität der beiden Häuser G13 und G50. Als Teil des auf rund 500 Wohneinheiten ausgelegten Quartiers verbinden die Neubauten ressourcenschonendes Bauen mit sozialer Vielfalt. Das übergeordnete Konzept schafft Wohnraum für Familien, Senior:innen, Studierende, Singles und Menschen mit Beeinträchtigungen. Der geforderte Holzanteil von mindestens 70 Prozent der Konstruktionen verankert den nachhaltigen Anspruch im gesamten Quartier.

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Foto: MOSAIK

Hannover – Neuapostolische Kirche am Alveser Weg

Am Alveser Weg in Hannover-Herrenhausen ist in Zusammenarbeit mit studiomauer ein Ensemble aus drei mehrgeschossigen Wohngebäuden in Holzbauweise entstanden. Ein integrierter Kirchensaal der Neuapostolischen Kirche und ergänzende Gemeinderäume verbinden das Wohnen mit Orten des gemeinschaftlichen Lebens. Die prägende Biberschwanzfassade interpretiert eine traditionelle Bauweise neu: Während die kleinen Dachziegel früher vor allem Giebelflächen vor Witterung schützten, umhüllen sie hier die gesamten Gebäude. Aus natürlichen Rohstoffen gefertigt, bieten sie eine robuste, dauerhafte und rückbaubare Bekleidung für die Holzkonstruktion. Ein abgestimmtes Mobilitätskonzept ermöglichte den Verzicht auf eine Tiefgarage. So verbindet das Projekt eine vielfältige Nutzung mit ressourcenschonender Bauweise und wirtschaftlichen Lösungen.

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Carl-Orff-Schule mit Medienzentrum in Lingen

Nordöstlich des Lingener Stadtzentrums entsteht mit der Carl-Orff-Schule ein eigenständiger Neubau für eine Förderschule mit den Schwerpunkten Hören und Sprache. Die freie Gebäudeform fügt sich selbstverständlich in die waldähnliche Umgebung und die bestehende Bildungslandschaft ein. Gleichzeitig gliedert sie die Freiräume in klar definierte Bereiche mit unterschiedlichen Qualitäten – darunter ein geschützter Schulhof im rückwärtigen Bereich. Ein großzügig gestalteter Eingang bildet einen einladenden Willkommensplatz und führt in das zentrale Foyer. Als kommunikatives Herzstück der Schule verbindet es die verschiedenen Nutzungsbereiche übersichtlich und inklusiv miteinander. Neben den Unterrichts- und Gemeinschaftsbereichen umfasst der Neubau eine Mensa, einen Multifunktionsraum, ein Medienzentrum, eine Bibliothek sowie einen Audiometrie-Raum für Hörtests. So entsteht ein vielseitiger Lernort, der die besonderen pädagogischen Anforderungen der Schule mit Offenheit, Orientierung und hoher Aufenthaltsqualität verbindet.


    MOSAIK architekt:innen bda

    Adresse

    Hornemannweg 5
    30167 Hannover
    Telefon 0511 2707490

    Inhaber

    Bauaufgaben und besondere Erfahrungen

    Bildung, Forschung
    Kultur, Versammlung, Sakrales
    Soziales, Gesundheit
    Spiel, Sport, Freizeit
    Wohnen
    Barrierefreies Bauen
    Modernisierung, Umbau, Sanierung
    Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen
    Ökologisches Bauen, Baubiologie
    Bildung, Forschung