freiraumforum schoelkopf
Foto: Schoelkopf
Historischer Kurpark Wilhelmshaven
Der ca. 15 ha große Kurpark Wilhelmshaven aus dem Jahr 1870 ist eine bedeutende Grünfläche und Teil eines innerstädtischen Grünzuges. Mit der Integrierten Zielstellung entstand in Planungsgemeinschaft mit den Büros Villena Landschaftsarchitektur + Umweltplanung und Ingwa GmbH eine konzeptionelle Grundlage für den Erhalt, den Schutz, die Pflege und die behutsame Weiterentwicklung des Kurparks. Besondere Beachtung finden dabei die Gartendenkmalpflege, der Naturschutz, der Wasserhaushalt und die heutigen Nutzungsansprüche an eine zentral gelegene Grünanlage. Das Projekt wurde vom Bundesprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gefördert und 2026 vom Rat der Stadt zur Umsetzung beschlossen.
Foto: Schoelkopf
Schlossgarten Stadthagen
Unter dem Leitbild „Renaissance_Recreation_Resilienz - vom herrschaftlichen Residenzgarten zum lebendigen, umweltgerechten und klimaresilienten Kulturerbe für alle" wird der historische Schlossgarten in Planungsgemeinschaft mit den Büros adam+adam und Tischendorf auf der Grundlage des Pflege- und Entwicklungskonzeptes, das vom Rat der Stadt 2021 beschlossen wurde, bis 2028 wiederhergestellt.
Das Projekt wird vom Bundesprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gefördert. Damit werden Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität und Innovationspotenzial und mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen entwickelt.
Foto: Schoelkopf
Romanischer Garten Goslar - Denkmal- und klimagerechte Umgestaltung
Die hochwertige, als zeitgenössisch erkennbare Gestaltung ordnet sich durch ihre Schlichtheit der Materialien wie Stiefmutterkies, unbehandeltem Robinienholz und Corten-Stahl der historischen Raumkante des ehemaligen Nonnenklosters in der Altstadt von Goslar unter. 2025 entsteht eine Atmosphäre, die Kontemplation und Vermittlung von mittelalterlichen Heilpflanzen sowie zeitgenössische Nutzung als innerstädtische Grünfläche vereint.
Ergänzend zu den Leistungsphasen 1-8 wurden eine gartengeschichtliche Analyse sowie ein Pflege- und ein Freiraumvermittlungskonzept erarbeitet.
Der Garten leistet einen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität sowie zur Klimafolgenanpassung und Hitzevorsorge.
Foto: freiraumforum
Garten- & Landschaftskultur im niedersächsischen Harz
Die Untersuchung im Auftrag des Niedersächsischen Heimatbund NHB e.V. zeigt Potentiale der Garten- und Lanschaftskultur für eine nachhaltige Regionalentwicklung im Harz auf.
Im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projektes wurde außerdem ein Entwicklungskonzept für das Bundesprogramm Aller.Land entwickelt, um bis 2025 ein vielschichtiges Netzwerk und ein tragfähiges Konzept für ein beteiligungsorientiertes Kulturvorhaben zu erproben.
Foto: Petra Schoelkopf
Gestaltungempfehlungen für die Vorgärten des historischen Humann-Viertels in Bremen
Für das Humann-Viertel in Bremen, das zwischen 1926 und 1931 entstand, wird eine Erhaltungssatzung zur Erhaltung der gebietsprägenden Eigenart erarbeitet. Die damit verfolgten Ziele werden in einer „beratenden Baufibel“ prägnant dargestellt werden. Die Fibel enthält auch Gestaltungsvorschläge für die Vorgärten, die über die rechtlich festgesetzten Inhalte hinausgehen. Ein wichtiges Ziel ist, die Eigentümer durch Gestaltungsvorschläge für einen typischen Humannviertel –Vorgarten, zur ortsbildkonformen Veränderung Ihrer Vorgärten anzuregen.
Foto: Schoelkopf
Pflegekonzepte für Gartendenkmale in Sachsen-Anhalt und Litauen
Im Auftrag des Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V. wurde eine modellhafte Qualifizierung innerhalb eines interregionalen Projektes in Kooperation mit der Schlösser- und Güterassoziation Litauen durchgeführt, um die Planungsinstrumente der Pflege zu verbessern, Akteure für die besonderen Anforderungen im Umgang mit Gartendenkmalen zu qualifizieren und Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung für die notwendigen Pflegestandards und die geforderte, fachliche Qualität zu sensibilisieren. Für die Gartendenkmale Schlosspark Blankenburg, Schlosspark Ballenstedt, Landschaftspark Spiegelsberge Halberstadt und Brühl mit Abteigarten Quedlinburg wurden Pflegekonzepte erarbeitet.
Foto: Schoelkopf
Historischer Bürgerpark Verden / Nutzungs- und Gestaltungskonzept mit Bürgerbeteiligung
Das Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den historischen Bürgerpark Verden wurde unter Beteiligung interessierter BürgerInnen erarbeitet. Neue Möglichkeiten für Freizeit und Sport sollen den Bürgerpark wieder attraktiv für alle BürgerInnen machen und die Lebensqualität in den angrenzenden Stadtteilen aufwerten, ohne den Charakter des Parks zu verändern. Das Konzept fasst grundlegende Anforderungen zusammen, gibt erste gestalterische Vorgaben und weist Maßnahmenempfehlungen zur Verstetigung des bürgerschaftlichen Engagements auf, das im Rahmen der Arbeitsforen aktiviert werden konnte. Die Erarbeitung des Konzeptes wurde öffentlichkeitswirksam in Print- und online-Medien begleitet und eine intensive Informationsvermittlung über die lokale und regionale Presse geführt.
Foto: Schoelkopf
Potenzialanalyse und Öffentlichkeitsarbeit für die Landesinitiative Gartenhorizonte
Für das Netzwerk Gartenhorizonte in Niedersachsen wurde eine landesweite Potenzialanalyse mit Besucherbefragung durchgeführt, um Erkenntnisse für die Nutzbarmachung des gartenbaulichen, kulturellen und des touristischen Potenzials der niedersächsischen Gartenkultur zu gewinnen.
Eigentümer gartenkultureller Orte und Angebote bekommen handlungsorientierte Hinweise, wie sich diese Orte und Angebote in Hinblick auf mögliche Besuchererwartungen inwertsetzen lassen. Für die angestrebte Netzwerkbildung gibt die Potenzialanalyse Handlungsempfehlungen für die niedersachsenweite Informationsvermittlung.
Für die Öffentlichkeitsarbeit der Landesinitiative wurde eine Wanderausstellung sowie begleitenden Printmaterialen und Fachartikel konzipiert und realisiert.
Foto: Schoelkopf
LandGarten Lauenbrück ein Obst-, Gemüse- & Kräutergarten als Ort der nachhaltigen Ernährungsbildung
Mit dem LandGarten entsteht in Lauenbrück ein anregender und nachhaltig bewirtschafteter Ort der Ernähungsbildung und der gärtnerischen Umweltbildung. Garteninteressierten Menschen der Region und Touristen soll Erholung, Anregung, Naturerleben und das Erlangen gärtnerischer Fertigkeiten in einem ästhetisch ansprechenden Nutzgarten ermöglicht werden. Menschen aller Altersgruppen sollen einen barrierefreien Zugang erhalten. Das Konzept LandFrüchte der Landpark Lauenbrück gGmbH wurde mit dem Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen 2015 - Tourismus mit Zukunft ausgezeichnet. Bislang umgesetzt wurden die Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung und ein begleitender Workshop mit zukünftigen Besuchern und Nutzern sowie potentiellen gärtnerischen und pädagogischen Akteuren.
Foto: Schoelkopf
Bauerngarten Winseler / Luxemburg
Als Beitrag zum Festival „Die Reise der Pflanzen“ im Rahmen der Kulturhauptstadt 2007 Luxemburg und Großregion wurde der idyllischen Bauerngarten Winseler umgestaltet und mit Blütenstauden bereichert, die im Sinne des Festivals interessante Geschichten von ihrer Reise aus fernen Gefilden und hin zu den mitteleuropäischen Bauerngärten erzählen. Die Weidenzäune wurden im Rahmen eines öffentlichen Workshops in Zusammenarbeit eines lokalen Qualifizierungsträgers für berufliche Eingliederung und soziale Integration erstellt. Die Verdeutlichung der Herkunft der Pflanzen als besonderes didaktisches Anliegen wurde in begleitenden Informationsmedien und Vorträgen zum Festival vermittelt.
freiraumforum schoelkopf
Adresse
Lister Meile 21
30161
Hannover
Telefon
05116004986
Inhaber
Bauaufgaben und besondere Erfahrungen
Freianlagen für Bildung, Forschung, Verwaltung, Gewerbe
Freianlagen für Wohngebäude
Grafische - und digitale Dienstleistungen
Grün- und Parkanlagen / Gartendenkmalpflege
Regionale Konzept- und Projektentwicklung / Regional- und Projektmanagement
Büroprofil
Freiräume bedürfen eines breiten Forums, um eine angemessene Wertschätzung und Pflege durch die Gesellschaft zu erhalten. Dies gilt insbesondere für historische Parks, die sich qua Gesetz über das öffentliche Interesse legitimieren müssen, aber auch für zeitgenössische Gärten und Anlagen.
Das einmalige und unwiederbringliche Gartendenkmal als authentisches Zeugnis unserer eigenen Geschichte sowie zeitgenössische Freiräume als Ausdruck heutiger Landschaftsarchitektur stehen im Mittelpunkt aller Überlegungen und Entscheidungen.
Zeitgenössische Gestaltung, denkmalgerechte Wiederherstellung und Pflege, eine auf die Anlage abgestimmte Nutzung, der Zusammenschluss zu Netzwerken, die Einbindung des Bürgerschaftlichen Engagements und die Informationsvermittlung über unterschiedliche Kommunikationsmedien können geeignete Maßnahmen darstellen.
freiraumforum führt diese unterschiedlichen Ansätze im Leistungsspektrum Landschaftsarchitektur und Freiraummarketing zusammen und stellt ein Forum zur Vernetzung der unterschiedlichen Akteure.