Gebäudetyp O
serieller Neubau und einfaches Bauen
Projektgebiet Helleheide 2. BA, Oldenburg

Das Projektgebiet ist Teil eines Städtebaulichen Vertrages zwischen der Stadtgemeinde Oldenburg und der GSG und wird zukünftig einen Anteil von 60 % geförderten Wohnraum bereitstellen.
Die Umsetzung dieser geplanten Gebäude soll als ein Projekt im seriellen Neubau, dem Gebäudetyp O, für Oldenburg, geplant und ausgeführt werden.
Eine Modulbauweise, die im Baukastensystem den Anforderungen eines vermietbaren Wohnungsgemenges entspricht und dem großen Bedarf an Wohnraum nachkommt.
Ebenso soll mit diesem Bauvorhaben das Prinzip des einfachen Bauens (Gebäudetyp E) verfolgt werden und bildet somit, in Kombination mit dem geplanten Modulsystem eine Möglichkeit des kostengünstigen Bauens für die Zukunft.
Die städtebauliche Figur weicht leicht von dem B-Plan ab und sieht im Grundsatz drei bis vier Geschosse vor.
Das Projekt soll innerhalb der nächsten 3 Jahre geplant und bis Anfang 2029 fertiggestellt sein.
Wohneinheiten
4 Gebäude, 88 WE I 6 GO (24 WE I 2 GO + 50 WE I 2 GO + 1 GO + 14 WE I 1 GO)
Wohnfläche / Nutzfläche
je Gebäude:
WF / NF – 1.500 m², 3.400 m², 2 x 1.060 m²
BGF
2.100 m², 4.800 m², 2 x 1.500 m²
Bauherrin
GSG Oldenburg
Planungsbüro
in Vergabe
Merkmale
- Serieller Neubau
- Vereinfachte Standards
- Nutzung der Neuregelung des BauGB (BauTurbo)
Herausforderungen
- Abweichung vom B-Plan in der Geschossigkeit
- Nachweis des gewerblich genutzten Anteils in dem urbanen Gebiet
Abstimmungen mit der Stadtplanung laufen noch.
Aktueller Planungsstand (06/2026)
- Ausschreibung des Projektes mit folgenden Projektzielen:
- wirtschaftliche und beschleunigte Realisierung von kostengünstigem Wohnungsbau durch serielle Bauweise
- zusätzliche Kostenoptimierung mittels Anwendung des Prinzips „Einfach Gut“, insbesondere mit Bezug auf die Anwendung von optimierter Tragwerksplanung, Mindestschallschutz, angepassten Temperaturniveaus, etc.
- städtebaulich qualitätsvolle Einfügung in das Quartier Helleheide auf Basis sehr enger Abstimmung zwischen GSG und Stadtplanung
- erstmalige Anwendung des Bau Turbo in Oldenburg zur Umsetzung einer verdichteten, dem Entwicklungsgebiet angemessenen, drei- bis fünfgeschossigen Bebauung (im B-Plan sind zwei Vollgeschosse geregelt)
- trotz Verdichtung wird die versiegelte Fläche im Projektgebiet nicht erhöht und somit Suffizienz mit Bezug auf die Grundstücksversiegelung geübt
- Sicherstellung eines Anteils von mindestens 60 Prozent gefördertem Wohnungsbau und damit einem erschwinglichen Wohnungsangebot für breite Schichten
- qualitätsvolle Gestaltung der Freianlagen unter Berücksichtigung von „Grün am Bau“, einschließlich der Begrünung von Balkonanlagen und Fassadenflächen, gemäß mit der Stadtplanung abgestimmtem Begrünungskonzept
- die vollständige bauliche Fertigstellung ist für das Jahr 2029 geplant und wird, im Rahmen des Bauantragsverfahrens, in einem Zustimmungsvertrag zwischen GSG OLDENBURG und der Bauverwaltung vereinbart
- Geplante Fertigstellung des Projekts Anfang 2029

