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Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2026

| Presseinformation

Ab heute startet die Auslobung – erstmals freie Themenwahl

Hannover: Das Land Niedersachsen, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, lobt in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Niedersachsen den Staatspreis für Architektur 2026 aus. Seit nunmehr 30 Jahren wird die höchste Architekturauszeichnung des Landes im zweijährigen Rhythmus verliehen – seit 2002 in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Niedersachsen.

Erstmals widmet sich der Wettbewerb keiner speziellen Fragestellung und wird themenoffen ausgelobt.

Niedersachsen ist ein vielfältiges Flächenland – geprägt von dynamischen Groß- und Mittelstädten, gewachsenen Quartieren und weiten ländlichen Regionen. Diese Vielfalt stellt hohe und zugleich sehr unterschiedliche Anforderungen an Architektur und Planung. Der Staatspreis trägt dieser Bandbreite Rechnung und richtet sich an Projekte aller Größenordnungen, Kontexte und Inhalte: von Stadt bis Land, vom Einzelbau über komplexe Ensembles bis hin zu Infrastrukturen und Freiräumen. Prämiert werden Bauwerke mit Konzepten, die durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, ihre soziale Relevanz, ihre gestalterische Qualität, ihren Beitrag zur regionalen Identität sowie durch innovative Ansätze überzeugen – unabhängig von Nutzung oder Gebäudetyp.

Mit dem Niedersächsischen Staatspreis für Architektur werden herausragende Projekte ausgezeichnet, die in Niedersachsen realisiert wurden und beispielhaft verdeutlichen, wie durch architektonische Qualität, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung eine zukunftsfähige gebaute Umwelt entstehen kann.

Besonderes Augenmerk gilt dabei Arbeiten, die aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Bauens mit kreativen, zukunftsweisen-den Lösungen aufgreifen: durch CO2- und ressourcenschonendes Planen, durch den respektvollen Umgang mit bestehender Bausubstanz, durch flexible Nutzungsmodelle sowie durch Konzepte, die soziale Teilhabe ermöglichen, generationengerecht gedacht sind und die Besonderheiten des jeweiligen Ortes stärken. Innovation kann sich dabei in technologischen Entwicklungen ebenso zeigen wie in integrativen Planungsprozessen, neuen Typologien oder nachhaltigen Bauweisen.

Nachhaltigkeit wird dabei umfassend verstanden – nicht allein als ökologische Aufgabe, sondern ebenso als soziales und kulturelles Anliegen. Der Staatspreis hebt Projekte hervor, die über das Funktionale hinaus neue Perspektiven eröffnen und zeigen, wie Architektur in Stadt und Land zur Lösung komplexer Fragen unserer Zeit beitragen kann – mit Haltung, Innovationsfreude, Weitblick und baukulturellem Anspruch. Denn die Qualität unserer gebauten Umwelt ist eine wesentliche Zukunftsaufgabe – für alle Regionen Niedersachsens.

Die Auslobung startet am 18. Mai 2026. Bauherren, Architektinnen und Architekten sind aufgerufen, sich rege an dem Architekturwettbewerb von Landesregierung und Architektenkammer zu beteiligen. Die Preisverleihung durch Herrn Minister Tonne wird am 05.11.2026 stattfinden.

Ausgabe der Auslobungsunterlagen unter staatspreisarchitektur.niedersachsen.de ab Montag, 18.05.2026, Bewerbungsfrist: Montag, 29.06.2026

Kontakt
Nils Marius Kirschstein
Referent
+49 511 28096-68

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