In der Nacht der Museen Hannover am 6. Juni ab 18 Uhr lenkt die Architektenkammer Niedersachsen den Blick auf das, was selbstverständlich wirkt und doch oft übersehen wird: das Leben der Pflanzen in der Stadt. In der Ausstellung „Großstadtpflanzen“ folgt die Künstlerin Franziska Klose den Spuren urbaner Vegetation in Hannover und Detroit. In ihrem vielschichtigen Bildessay erkundet Klose das Zusammenwirken von Mensch und Pflanze im geteilten Lebensraum. „Cohabitat Stadt“ zeigt dieses Miteinander in Hannover – auf Verkehrsinseln, Brachen und in Gemeinschaftsgärten ebenso wie in Parks und Gewächshäusern. Pflanzen erscheinen als Protagonisten eines vernetzten Organismus: gepflegt, widerständig und allgegenwärtig. Detroit hingegen zeichnet das Bild einer postindustriellen Stadt, in der Guerilla Gardening zur Praxis des Überlebens wird.
Am 24. Juni eröffnet ein Gespräch mit der Künstlerin sowie Justin Kirchhoff, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, moderiert von Björn van Herck, Vorsitzender des BDLA Niedersachsen+Bremen, den Dialog zwischen künstlerischer Perspektive und fachlichem Diskurs mit Interessierten.
Zum kompletten Programm geht es hier: https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Nacht-der-Museen-in-Hannover


