Im Berliner Humboldt Forum fand am Mittwoch erstmals eine Deutsche Baunormenkonferenz statt, zu der das Hannoversche Institut für Bauforschung (IFB) und die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (ARGE) aus Kiel anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens geladen hatten.
Rund 350 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bau- und Immobilienwirtschaft, Architektur, Bauplanung, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten aus den verschiedenen Perspektiven über einerseits die Bedeutung von Normung und andererseits das Bedürfnis nach Erleichterung beim Bauen.
Dr. Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, kündigte gleich zu Beginn an, dass in wenigen Tagen ein Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E veröffentlicht wird. Ministerialdirigentin Barbara Leier erläutert im weiteren Verlauf den Entwicklungs- und Sachstand des Referentenentwurfs für das Gesetz, das vom Justizministerium mit einem vorgeschalteten Stakeholder-Beteiligungsprozess erarbeitet wurde.
Ein angefüllter Tag mit Talk-Runden und Impulsen, wichtigem und hochkarätigem Austausch – eine echte Perspektive blieb jedoch erwartungsgemäß aus.


