Die Lavesstiftung, die Stiftung der Architektenkammer Niedersachsen, hat zum 1. April den Lavespreis 2026 ausgelobt. Mit dem Preis werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich der ganzheitlich-komplexen Qualität des Entwurfs widmen und dabei Gedanken zur Nachhaltigkeit berücksichtigen. Erwartet wird eine über den Gesamtentwurf hinausgehende, exzellente Vertiefung der Planung. Diese soll innovative konzeptionelle, gestalterische, konstruktive, materialgerechte oder auch technische Lösungen aufzeigen, die von städtebaulicher Ebene bis ins Detail reichen können.
Die Lavesstiftung möchte durch diesen Preis mit Studierenden, Lehrenden und der Öffentlichkeit in einen Dialog treten und das Verständnis dafür schärfen, dass die berufliche Tätigkeit in der Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur oder Stadtplanung vielfältige Anforderungen miteinander verbinden muss und weit über das eigentliche Entwerfen hinausgeht. Teilnahmeberechtigt sind Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Arbeit an einer entsprechenden Hochschule im Bundesland Niedersachsen eingeschrieben waren.
Die eingereichte Arbeit muss zwischen dem 15.03.2025 und dem 01.09.2026 fertiggestellt worden sein. Jede Person kann nur eine im Rahmen des Studiums entstandene Arbeit einreichen. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die schon einmal beim Lavespreis eingereicht waren. Lehrende dürfen bei der Ausarbeitung nicht über das normale Maß hinaus mitgewirkt haben. Zugelassen sind auch Gruppenarbeiten, sofern einzelne Personen nicht an weiteren eingereichten Arbeiten beteiligt sind. Prämiert wird nur die Gesamtarbeit. Arbeiten können noch bis zum 1. September 2026 ausschließlich digital bei der Lavesstiftung eingereicht werden.
Weitere Informationen und Auslobungsunterlagen unter: www.lavespreis.de.


