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Haus in der Reihe

Der Raum

Das Reihenmittelhaus ist Teil einer kleinen Hannoverschen Siedlung aus den 50er-Jahren. Mit einer Breite von nicht einmal fünf Metern und einer Wohnfläche von 92 m2 ein typischer Nachkriegsbau: enges Treppenhaus, kleine, abgeschlossene Räume mit geringer Deckenhöhe und eine verhältnismäßig geringe Fensterfläche.

Das Wunder

Den Architekten und Bauherren waren die Homogenität der Siedlung und ihr Charakter sehr wichtig. Anbauten und Gauben zur Erweiterung der Wohnfläche waren daher tabu. Stattdessen wurde mit dem Vorhandenen gearbeitet. Durchblicke und Öffnungen sorgen für eine neue Großzügigkeit. Im Erdgeschoss holt die vergrößerte Fensterfront des nach Nordosten ausgerichteten Wohnzimmers den Garten optisch ins Haus. Ein offener Wasch- und Badebereich im Obergeschoss bringt Sonne und Außenraumbezug bis in das Treppenhaus. Auch die Veränderungen im Dachgeschoss schaffen mehr Weite: Aus drei niedrigen Zimmern und Spitzboden wird ein luftig heller und bis in den First offener Raum. Zusätzliche Dachflächenfenster und neue Festglaselemente transportieren das Licht auch hier weit in das Haus hinein und schaffen neue Blickbezüge. Die gewählten Materialien wie Lehm, Kalk und der geseifte Holzfußboden kompensieren durch ihre Offenporigkeit die klimatischen Nachteile kleiner Räume. In Kombination mit dem höheren Dämmstandard konnte so ein nachhaltiges Haus mit hoher Wohnqualität geschaffen werden.

 
 

Projektdaten

  • Ort: Hannover
  • Architektur: Architektur + Webdesign
  • Planungs- und Bauzeit: 10 Monate
  • Fertigstellung: 2015
  • Wohnfläche: 92 m2

Fotos:
Olaf Mahlstedt

Broschüre

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