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Kaffeemühlenhaus

Der Raum

1938 ist das Baujahr dieses Stadthauses bei Hannover in Form einer Kaffeemühle. Unten und oben wird gewohnt, der Spitzboden dient als Arbeitsbereich. Platz genug wäre also… Doch zwei gravierende Probleme schränkten die Nutzbarkeit ein: Alle Wohnräume orientieren sich zur Straße hin und der wunderschöne, hinter dem Haus gelegene Garten ist nur von außen zugänglich – genauso wie die verwinkelte Küche, die weder eine Verbindung zum Essbereich noch zum Garten hatte. 

Das Wunder

Die Bauherren wünschten sich einen kompakten Anbau, einen Raum für alles, der die Küche zum Mittelpunkt des Hauses macht und den gewonnenen Platz zum Garten hin öffnet. Eine kleine, in die neue Kubatur eingefügte Treppe schafft die direkte Verbindung nach draußen. Die Erweiterung trägt mit Küche, Essplatz und maßgefertigter Sitzbank das Herz des Hauses nun buchstäblich nach außen. Innen– und Außenraum scheinen zu verschmelzen. Die Panoramafenster schaffen freien Blick zum alten Apfelbaum, das schützende Dach nimmt die Linie der Kubatur auf und beschirmt gleichzeitig den zurückspringenden Gartenzugang.

 

Projektdaten

  • Ort: Hannover (Ahlem)
  • Architektur: Martin A. Müller BDA, mm architekten
  • Mitarbeit: Dieter Goebel
  • Fertigstellung: Dezember 2016
  • Anbau– und Umbaufläche: 32 m2
  • Planungs- und Bauzeit: 1 Jahr

Fotos:
Olaf Mahlstedt

Broschüre

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