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Raumwunder

Eine Pferdekoppel an einer kleinen Wohnstraße am Ortsrand des Dorfes Gimbte im Münsterland bot das ideale Baugrundstück für eine Familie mit Kindern. Bei der gemeinsamen Entwicklung des Raumprogramms mit den Architekten wurden die speziellen Bedürfnisse und Wünsche der Familie nach einem großzügigen, offenen Wohnbereich sowie drei gleichwertigen Kinderzimmern verwirklicht. Die Wohnflächen und Wege zwischen den Räumen wurden auf das absolut Notwendige minimiert und alle entstehenden Resträume, wie Spitzboden oder Treppenraum konnten als Stauräume ausgenutzt werden. Durch diese räumliche Planung ließen sich die hohen Kosten zur Erstellung eines Kellerraumes sparen.
Das Konzept, jeden Winkel des Hauses auszunutzen und nach Zugänglichkeit und Ausbaustandard verschiedene Neben- und Abstellflächen zu planen, fand bei der Familie große Zustimmung. Das Raumkonzept passt sich an das Lebensalter seiner Bewohner an. Vorschulkinder benötigen viel Bewegungsraum sowie die Nähe zu allen Familienmitgliedern im offenen Wohnbereich. Jugendliche Hausbewohner wünschen einen ungestörten persönlichen Rückzugsort in den eigenen vier Wänden. Wenn dann junge Erwachsene die Familienwohnung verlassen möchten, lässt das obere Geschoss eine freie Umgestaltung zu: die Trennwände der individuellen Zimmer sind als nicht tragende Wände konstruiert. Deshalb lassen sie sich nach Raumwunsch ganz oder teilweise entfernen.
Die kompakte Gebäudeform birgt ein großes Raumvolumen im Verhältnis zur Außenwandfläche. Die gewählte Form spart hierdurch nicht nur in der Erstellung Kosten, sondern auch Betriebskosten für Heizenergie.

Fotos: Andreas Bormann

 
 

Projektdaten


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