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Kubus

Das zweigeschossige Einfamilienhaus aus den 20erJahren des letzten Jahrhunderts war für die junge, vierköpfige Familie zu klein und die gewünschte Raumzuordnung nicht gegeben. Den Kristallisationspunkt des Familienlebens bildet der Essplatz in der Mitte des Hauses. Die Trennwand zur Küche wurde entfernt. Ein horizontales, schmales Fenster, oberhalb des Klaviers, ermöglicht den Blick vom Esszimmer zum südlichen Nachbarn und gewährleistet warmes Südlicht. Der Wohnraum wurde zur Gartenseite durch einen eingeschossigen Kubus erweitert. Der Boden ist um zwei Stufen abgesenkt, die Fensteröffnung ohne Sturz ausgeführt. Eine filigrane Metallfassade ermöglicht die gewünschte Transparenz zum Garten. Eine einfache Stahltreppe mit Holzdielen dient als Gartenzugang.
Die Wände wurden glatt geputzt und gestrichen. Der Fußboden erhält ein Eichenparkett. Im Obergeschoss waren keine räumlichen Veränderungen notwendig. Die Familie ist inzwischen auf fünf Personen angewachsen und im Sommer dieses Jahres ist der Ausbau des Dachgeschosses vorgesehen.
Planen und Bauen in verschiedenen Phasen kann nicht nur finanziell von Interesse sein, sondern ermöglicht ein individuelles Reagieren auf differenzierte Anforderungen der Familie. Der Anbau ist ein gutes Beispiel für eine harmonische, selbstverständliche Ergänzung von Alt und Neu.

Fotos: Andreas Bormann

Projektdaten


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