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Das Neue im Alten

Die Herausforderung

In einem typisch niedersächsischen Dorf liegt dieses dreieckige Grundstück, ein ehemaliges Gehöft – genau in der Gabelung zwischen zwei Hauptverkehrsstraßen. Darauf alter, zum Teil geschützter Baumbestand und baufällige, ehemalige Wohn- und Wirtschaftsgebäude. „Grundstück aufteilen, verkaufen und die Bebauung abreißen“, so der ursprüngliche Plan des Eigentümers. Doch das hätte die erhaltenswerte historische Substanz zerstört.

Die Lösung

Eine geschickte Kombination von Alt und Neu. An die südöstliche Spitze des Grundstückes, dicht neben den ehemaligen Schuppen aus Backstein, platzierten die Architekten ein schlichtes Wohnhaus. Dank des überzeugenden Konzeptes und mit viel Verhandlungsgeschick gelang es den Architekten schließlich, auch die Zustimmung der Baubehörde zu erhalten. Das alte und neue Gebäude trennen nun weniger als der eigentlich vorgegebene Mindestabstand von einem Meter. Die Mauer des ehemaligen Schweinestalls wurde erhalten und dient nun als Einfriedung, Sicht- und Lärmschutz. Mittelpunkt des Neubaus ist die geradlinige Treppe, die mit ihren Nischen Raum zum Verstecken für die Kinder bietet. Hier öffnet sich das Haus bis zum Dach. Der Flur dient als Spielgalerie mit Blick zu Küche und Essraum – und auf den alten, imposanten Baumbestand.

Fotos: Verena Oesterlein, Daniel Pilar, Martin Rohrmann

Projektdaten

»Grundstücke in gewachsener Struktur und mit altem Bestand sind ein großer Schatz und eine Herausforderung zugleich. Eine gute Kombination aus Alt und Neu gelingt nur im kreativen Dialog zwischen Architekt und Bauherren.«
Martin A. Müller, Architekt

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