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Ein Rahmen für die Eiche

Die Herausforderung

Eine prächtige Eiche – mitten auf dem großen Randgrundstück eines zentrumsnahen und damit sehr begehrten Baugebietes. Wegen der vorgegebenen Abstandsflächen rund um diesen geschützten Baum war hier keine Bebauung von der Stange möglich. So blieb die besondere Qualität dieses schönen Grundstücks lange unerkannt – und ungenutzt.

Die Lösung

Der Baum erhält einen Rahmen. Statt eines einzigen Hauses planten die Architekten zwei ineinander übergehende Häuser: ein großes „Elternhaus“ und im rechten Winkel dazu ein kleineres „Kinderhaus“. Eine verglaste Eingangsfuge zwischen den Baukörpern und ein kubischer Anbau an der Straßenseite ergänzen die beiden Langhäuser zu einem hofartigen Ensemble, dessen Mittelpunkt die Eiche ist. Das Elternhaus ist zweigeschossig organisiert: Im Erdgeschoss spielt sich das Familienleben ab. Das Obergeschoss mit Dachterrasse umfasst Schlafzimmer, Ankleide und Bad und bietet vielfältige Durch- und Ausblicke ins Innere und Äußere. Mit seiner geschickt angeordneten Raumstruktur bietet das Kinderhaus jedem Kind auf jeweils zwei Ebenen ein eigenes Zimmer, vorgelagert sind ein gemeinsamer Spielflur und das Kinderbad.

 
 

Projektdaten

»Ein vermeintlich schwieriges Grundstück beschert der Familie ein besonderes Haus mit einem besonderen Bezug zur gewachsenen Natur.«
Petra Zymara, Architektin


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