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Architektur macht Schule

Was macht „gute“ Architektur eigentlich aus? Meist steht der fachfremde Bürger alleine da und bewertet intuitiv die Qualität von Gebäuden, Anlagen, oder auch des städtischen Raumes. Was fehlt, sind allgemeingültige Bewertungskriterien, die ein „fachkundiges“ Urteil über die gebaute Umwelt erlauben. Es spricht also Einiges dafür, diesem Defizit an qualifizierter Bildung entgegenzuwirken. Und zwar frühzeitig: in der Schule, vielleicht auch schon im Kindergarten.

Bereits seit einigen Jahren bereichert die Gestaltung der gebauten Umwelt den Unterricht an unseren Schulen. Die Lavesstiftung engagiert sich hier als außerschulischer Partner in der Vermittlung baukultureller Bildung. Das Projekt „Architektur macht Schule“ zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen Architektur als Thema nahe zu bringen und ihnen einen Zugang zu baukultureller Bildung zu ermöglichen. Es setzt auf eine aktive Zusammenarbeit von Architekten und Lehrkräften und macht zahlreiche Angebote.

Auch die Architektenkammer Niedersachsen engagiert sich in diesem Projekt - jedoch im Gegensatz zur Lavesstiftung, bei der die Architekturbildung im Mittelpunkt steht, stärker auf der politischen Ebene. Kern der Bemühungen ist es, Anstöße zu geben, damit Schulunterricht mit Architekturbezug möglichst niedersachsenweit zu einem selbstverständlichen Bestandteil im Schulalltag wird. Hierzu müssen auch Lehrpläne das Thema stärker berücksichtigen.

Zudem geht es der Architektenkammer um den Schulbau und seine rechtlichen Grundlagen, damit Bildung in bestmöglich gestalteten Räumen stattfinden kann. Die Architektenkammer wird 2018 eine Arbeitsgruppe einsetzen, die sich mit dem Thema Schulbaurichtlinien, die es in dieser Form derzeit in Niedersachsen nicht gibt, intensiv beschäftigt.


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