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Ausstellung

Sonntag, 30.06.2019

Alfeld

Die Architekten Walter Gropius und Adolf Meyer setzen ab 1911 mit dem Bau des Fagus-Werks das Startsignal für den Beginn der Moderne. 2011 wurde diese bis heute moderne Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die diesem Bau zugrunde liegenden Entwurfsideen nahmen Einfluss auf die Entwicklung des 20. Jahrhunderts, nicht nur im Gewerbebau. Das UNESCO-Welterbe Fagus-Werk in Alfeld blickt auf eine herausragende Gründungsgeschichte ab 1911 zurück. Die besondere Beziehung zwischen dem Firmengründer Carl Benscheidt und dem Architekten Walter Gropius sowie die revolutionäre Bauweise des Werks haben maßgeblich die Gründung des Bauhauses in Dessau beeinflusst. Der
Bauhausgedanke aber beflügelte auch andere Unternehmen. Ende der 20er-Jahre beginnt Walter Gropius Karosserien für große Adler-Limousinen zu gestalten. Nebenbei überarbeitete er das Firmensignet des Automobilherstellers. Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg war eine Wirkungsstätte des Bauhäuslers Wilhelm Wagenfeld. 1934 schuf er das richtungsweisende Service 639, das bis heute im Sortiment ist.
Das Unternehmen Tecta steht synonym für das Bauhaus – aber neu gedacht. In der Lauenförder Möbel-Manufaktur entstehen über 30 originalgetreue und lizenzierte Bauhaus-Reeditionen. »MUT« öffnet den Blick für die Ausstrahlung des Bauhaus-Gedankens gerade auch in der Provinz und macht neugierig, in Südniedersachsen auf Entdeckungsreise zu gehen.

Führungen durch das Welterbe und Ausstellungsbesuch
11:00, 13:00 Uhr

Kosten
12 Euro / Person

Weitere Informationen www.fagus -werk.com, Telefon 05181 790

Ausstellung
bis Sonntag 3. November

Ort
UNESCO-Welterbe Fagus-Werk, Hannoversche Straße 58, Alfeld

 Foto: UNESCO-Welterbe Fagus-Werk