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Haus Nr. 7 geht auf eine spätmittelalterliche „Reihenhausbebauung“ mit mehr als 23 Fachen aus den Jahren 1491 zurück. Das spätgotische Kernbaugefüge mit Treppenfries ist erhalten. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte eine ebenfalls nahezu vollständig erhaltene Erweiterung auf der Hofseite. Eine marktseitige Erweiterung mit einer offensichtlich reich beschnitzten Fassade, u.a. mit Facettenbandschwelle und Fächerrosetten, erfolgte wohl bereits um 1560, fiel aber um 1695 einer umfassenden Barockisierung der Fassade zum Opfer. Mit der Nutzung als Touristeninformationsbüro bot sich die Möglichkeit, auch das Gebäude selbst als beispielhafte Sanierung dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Fertigstellung: 03.2004
BGF: 445 m²
Baukosten: 490.000 €

 


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