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„Aktive Bodenpolitik für mehr Gemeinwohlorientierung beim Bauen und Wohnen“

Online-Fortbildung
20. Juni 2022
10:15 Uhr
Online, Online-Veranstaltung
„Aktive Bodenpolitik für mehr Gemeinwohlorientierung beim Bauen und Wohnen“
Foto: Hendrik Lüders
Über die Veranstaltung

Kommunen wie Tübingen, Hamburg, Berlin oder München zeigen seit Jahrzehnten: Mit einer aktiven Bodenpolitik, die gemeinschaftliche Wohnprojekte unterstützt, lassen sich brachliegende Areale zu attraktiven, lebendigen und resilienten Stadtquartieren mit einer großen Strahlkraft entwickeln. Auch kleinere Gemeinden oder Gemeindeverbände folgen inzwischen diesen Beispielen und nutzen die vorhandenen Gestaltungsspielräume. Die Vergabe von städtischen Grundstücken im Konzeptverfahren, bei dem nicht das höchste Gebot, sondern das beste Konzept über den Zuschlag entscheidet, ist dabei ein mittlerweile bewährtes Steuerungsinstrument. Zusätzlich können Kommunen durch die Nutzung kommunaler Vorkaufsrechte und – unter bestimmten Voraussetzungen – durch die Vergabe von Erbbaurechten eine gemeinwohlorientierte Bau- und Wohnungspolitik unterstützen. Gemeinschaftliche Wohnprojekte gehören bei diesen Verfahren zu den wichtigsten Adressaten.

Die digitale Veranstaltung dient der Einführung in das Thema und bietet einen Überblick über bodenpolitische Instrumentarien. Praxisbeispiele veranschaulichen dabei, wie Kommunen entsprechende Verfahren umsetzen. Entsprechend richtet sich die Veranstaltung vorrangig an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik und -verwaltung, die in das Thema einsteigen wollen.

Programm

  • 10:00 Ankommen im virtuellen Meeting-Raum
  • 10.15 Begrüßung und Einführung in den Tag
    Dr. Romy Reimer, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung
    Birgit Kasper, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung, und Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
  • 10:30 Konzeptverfahren, Erbbaurecht und Co. – Bodenpolitische Instrumente und Strategien im Überblick
    Birgit Kasper, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung, und Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
  • 11:10 Gemeinwohlorientiertes Bauen und Wohnen – Progressive Stadtentwicklung am Beispiel Tübingens
    Cord Soehlke, Bau- und Erster Bürgermeister, Tübingen
  • 11:50 Mittagspause
  • 12:30 Austausch
    Impuls 1: Konzeptverfahren als Instrument der Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Landau
    Christoph Kamplade, Leiter des Stadtbauamtes, Stadt Landau
    Impuls 2: Verleihen von Erbbaurechten im Konzeptverfahren für Baugemeinschaften am Beispiel der Stadt Leipzig
    Jens Gerhardt, Koordinierungsstelle Netzwerk Leipziger Freiheit
  • 13.30 Ende der Veranstaltung

Moderation: Dr. Romy Reimer, Projektleitung „Wissen, Informationen, Netzwerke – WIN für Gemeinschaftliches Wohnen“, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung

Anmeldung
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis Mittwoch, 15. Juni 2022 per E-Mail an: anmeldung@fgw-ev.de

Bitte geben Sie im Betreff „Bodenpolitik“ an. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung.

Die Teilnahme an der Online-Fortbildung ist kostenfrei.

Informationen zum Datenschutz

Die Veranstaltung findet mit dem Videokonferenz-System Zoom statt. Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie auf unserer Website unter verein.fgw-ev.de/footer/impressum-datenschutzerklaerung/.
Die Datenschutzerklärung des Anbieters Zoom finden Sie hier: zoom.us/privacy .
Wir weisen an dieser Stelle auch darauf hin, dass das Aufzeichnen des Meetings und das Fotografieren des Bildschirms durch die Teilnehmenden nicht gestattet ist.
Wir übernehmen keine Haftung, wenn Ihnen durch das Herunterladen von Zoom oder durch die Teilnahme an Zoom ein Nachteil entstehen sollte.

Bildunterschrift: Wohnprojekt FESTLAND von Hamburg Leuchtfeuer, Hamburg


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