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Kammerpräsident Robert Marlow überreicht den Preis an den Generalvikar Theo Paul (rechts) und Dombaumeister Ralf Schlüter (Mitte) des Bistum Osnabrück. Foto: Bistum Osnabrück / Hermann Pentermann

Aktuell

Bauherrenpreis 2018 der Architektenkammer Niedersachsen geht an das Bistum Osnabrück

Die Architektenkammer Niedersachsen verlieh am 07. Dezember 2018 im Rahmen der Ohrbecker Tagung des Bistums Osnabrück den 3. Bauherrenpreis an das Bistum Osnabrück. Die Auszeichnung wird in einem zweijährigen Turnus vergeben. Die Kammer würdigt mit diesem Preis Bauherren, die ein besonderes Augenmerk auf die Qualität von Architektur legen und durch gute Verfahren zum Gelingen der Baukultur beitragen.

Baukultur, so Kammerpräsident Robert Marlow, ist zu einem ganz wesentlichen Teil Verfahrenskultur. Die ganzheitliche Architekturqualität der gebauten Objekte dokumentiert die Verantwortung der Bauherren gegenüber der Öffentlichkeit. Ein guter architektonischer Entwurf gewährleistet das funktionale, ökonomische und gestalterische Interesse der Auftraggeber und der Nutzer. Der Bauherrenpreis der Architektenkammer Niedersachsen würdigt mit dem Preisträger indirekt auch Verfahren und Projekte, die unter diesen Prämissen vorbildlich sind.

Das Bistum initiiert regelmäßig Architektenwettbewerbe und trägt so viel dazu bei, eine hochwertige Baukultur zu fördern. Dabei agiert das Bistum in einem Gebiet von Osnabrück bis hoch zu den friesischen Inseln und von der holländischen Grenze bis zum Steinhuder Meer. Insbesondere deshalb ist das Bistum Osnabrück als Bauherr zu belobigen, da er durch die Anwendung von Wettbewerben und dem steten Bemühen um die beste Lösung ein wichtiger Partner für die Architektenkammer ist, Baukultur auch in die Fläche zu tragen.

Marlow würdigte zudem, dass das Bistum Osnabrück kontinuierlich mit Projekten beim „Tag der Architektur“ vertreten ist und die Qualität auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.