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Digitalbonus können auch kleine freiberufliche Planungsbüros nutzen

| Fachmeldungen

Kammer sichert gleiche Chancen von Planungsbüros gegenüber der gewerblichen Wirtschaft

Die „Digitalbonus Niedersachsen“ genannte Richtlinie des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung fördert Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Zu den möglichen Zuwendungsempfängern gehören auch kleine freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens. Jedoch müssen die Investitionen über 5.000 € Brutto liegen, um förderfähig zu sein. Eine reine digitale Grundausstattung beispielsweise mit Handys oder Laptops ist nicht förderfähig.

Bislang wurde der förderfähige Bereich des digitalen Bauens sehr eng ausgelegt - reduziert auf Building Information Modelling (BIM). Dieses hatte die Kammer beanstandet. Nunmehr hat das zuständige Wirtschaftministerium den Anwendungsbereich erweitert. Ausschlaggebend ist, ob vom Antragssteller ein digitaler Transformationsprozess oder zumindest ein deutlicher „Digitalisierungsfortschritt“ eingeleitet wird. Auch Investitionen zur digitalen Bauleitung oder digitalen Planungserbringung können gefördert werden. Insbesondere auch Ausstattungen zu Videokonferenzen oder zur Arbeit im Home-Office.

Erwähnungswert ist zudem, dass die Architektenkammer durch Gespräche mit dem Ministerium erreicht hatte, dass Planungsbüros überhaupt erstmals in diese Förderungen aufgenommen wurden und eine Schlechterstellung gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft verhindert wurde.

Alle Informationen zum Digitalbonus auf den Seiten der NBank.