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BDA und Kooperationspartner wollen Investitionsprogramm

| Fachmeldungen

Förderung hochwertigen Schulbaus gefordert

Der Bund Deutscher Architekten BDA, die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) haben ihre langjährige Forderung nach Investitionen in innovative und hochwertige Schulbauten in Deutschland präzisiert und fordern Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf. Anlässlich der coronabedingten Reduzierung der Steuereinnahmen der Kommunen schlagen die Kooperationspartner ein Förder- und Investitionsprogramm vor, das an Gegenleistungen geknüpft ist.

Das Eckpunktepapier zum Programm „Innovative Schulbauten für die Bildung der Zukunft“ wurde an Verantwortliche in Politik und Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen gesandt, um bei den Beratungen zum Konjunkturprogramm des Bundes am Dienstag nach Pfingsten als Vorschlag berücksichtigt zu werden.

Die Initiatoren fordern, dass angesichts der durch die Corona-Pandemie bedingten Entwicklung ohne Verzögerung in zukunftsfähigen Schulbau investiert wird. Sie schlagen vor, dass Bund und Länder den Kommunen zusätzliche Investitionsmittel zur Verfügung stellen. Kommunen als Schulträger sollen sich im Gegenzug verpflichten, leistungs- und zukunftsfähige Schulen zu bauen. Die dafür nötigen Qualitätskriterien müssen von Bund und Ländern unter Wahrung der Kultushoheit der Länder gemeinsam definiert werden.

Wichtige Kriterien für qualitativ hochwertigen Schulbau sind für BDA, VBE und die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft ein schlüssiges Raum- und Nutzungsprogramm, das auf Digitalisierung, Ganztagsbildung sowie zeitgemäße Lehr- und Lernformen ausgelegt ist. Pädagogische Architektur soll unter anderem flexibel sein in Bezug auf sich verändernde Nutzungsanforderungen, durch neue Typologien innovativ sein, einen ästhetischen und werthaltigen Gesamteindruck vermitteln und sich zum Quartier öffnen.

Eine ausführliche Pressemitteilung zum Eckpunktepapier lässt sich hier herunterladen.