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Aktuell

Ausstellung „Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern“

Das Braunschweigische Landesmuseum zeigt ab dem 13. Oktober die Sonderausstellung „Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern“, in der verschiedene Bauten der Nachkriegsmoderne präsentiert werden, die auch noch heute nüchtern und sachlich das Bild unserer Städte prägen. Deren Wahrnehmung hingegen ist alles andere als nüchtern oder sachlich. Der im Jahr 1960 eröffnete Bahnhof in Braunschweig z.B. landete im Januar 2015 auf einer unrühmlichen Bestenliste der Zeitschrift „Der Spiegel“ zum Thema: „Abrisswürdige Bausünden: Architektonische Scheußlichkeit“. Demgegenüber stehen regelrechte „Fanclubs“ der Gebäude, wie die 2013 im Braunschweiger Land entstandene Initiative „ACHTUNG modern!“ oder die 2015 vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt ins Leben gerufene Kampagne #SOSBrutalism, die insbesondere auf foto-affinen Social Media Plattformen wie Instagram großen Zulauf verzeichnet.

Das Braunschweigische Landesmuseum greift in der Sonderausstellung am Beispiel von 20 Gebäuden aus der Region Braunschweig-Wolfsburg-Salzgitter die Frage nach dem Wert der Nachkriegsarchitektur auf und weitet sie über den Baustil des Brutalismus auf alle Bauten der Moderne aus. Denn die Gebäude sind in die Jahre gekommen, und vielerorts stellt sich akut die Frage: Abreißen oder Sanieren? 

Ausstellungsdauer
13.10.2018 - 31.03.2019

Ort
Braunschweigisches Landesmuseum, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

Öffnungszeiten
Di - So: 10 bis 17 Uhr
jeden 1. Di im Monat bis 20 Uhr, Mo geschlossen
Feiertagsregelung unter www.3landesmuseen.de