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Aktuell

Ausstellungseröffnung am 29. Mai: Ingeborg und Friedrich Spengelin

16.05.2018

Die Ausstellung erinnert an das Architektenehepaar Ingeborg und Friedrich Spengelin. Ingeborg Spengelin gehörte nach 1945 zu den ersten Architektinnen, die sich im Anschluss an ihr Studium mit einem Büro selbstständig gemacht haben. 1951 heiratete sie den Architekten und Städtebauer Friedrich Spengelin. Die Planungen für den Wiederaufbau von Helgoland zählen zu ihren frühen gemeinsamen Projekten. Ingeborg und Friedrich Spengelin wurden in der alten Bundesrepublik bekannt für ihren Wohnungsbau und ihre Haltung, eine den Menschen zugewandte Architektur zu realisieren. Ihre Ideen passen in die heutige Diskussion um bezahlbaren Wohnraum für alle. Die Ausstellung zeigt Pläne, Skizzen, Zeichnungen, Fotografien und Objekte aus dem großem Œuvre der Architekten mit Leihgaben aus der Akademie der Künste Berlin, dem Architekturarchiv Hamburg, dem AAI-Archiv in Schleswig, dem Stadtarchiv Hannover, dem Staatlichen Baumanagement Hannover und aus Familienbesitz.

Am 29. Mai um 19 Uhr wird die Ausstellung eröffnet und Sie sind herzlich eingeladen. Kammerpräsident Robert Marlow, der Ingeborg und Friedrich auch noch persönlich kannte, spricht zur Begrüßung. In die Ausstellung führt ein der Architekturhistoriker Ulrich Höhns, wissenschaftlicher Leiter des AAI – Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst Schleswig-Holstein. Am 3. Juli findet als Beiprogramm zur Ausstellung unter dem Titel „Impulse für den Städtebau. Friedrich Spengelin – Lehre und Praxis“ im Rahmen von dienstags um 6 ein Podiumsgespräch im Großen Hörsaal (C 050) der Fakultät für Architektur und Landschaft, Herrenhäuser Straße 8 in 30419 Hannover statt. Auch diese Veranstaltung ist öffentlich. Die Ausstellung ist zu sehen vom 30.05. bis 27.07.2018 im Laveshaus der Architektenkammer Niedersachsen, Friedrichswall 5 in 30159 Hannover, Öffnungszeiten: Mo - Do 10 – 16 Uhr, Fr 10 - 12 Uhr. Sonderführungen nach Absprache.

Am Samstag, 9. Juni 2018, wird die Ausstellung auch bei der Nacht der Museen in Hannover zu sehen sein.