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Aktuell

Freiberufler bei Maßnahmen der Bundesregierung im Blick

Gegenwärtig wird auf allen politischen Ebenen über Unterstützungen wie Kredite und Bürgschaften aber auch über Konjunkturprogramme beraten. Dass hierbei vor allem auch die sehr schwierige Situation vieler Freiberufler berücksichtigt wird, stellt der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) sicher, in Aktuelldem auch die Bundesarchitektenkammer organisiert ist. Die Präsidentin der BAK Barbara Ettinger-Brinckmann ist auch Mitglied des Präsidiums des BFB.

Der BFB begrüßt das von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmenpaket. Freiberufler, als bislang am stärksten wachsender Wirtschaftsbereich, seien besonders betroffen. Viele von ihnen seien kleine Einheiten, die nie zuvor durch eine solche Krise herausgefordert wurden und anders als große Unternehmen wenig abgesichert seien und so nicht lange durchhalten könnten. „Daher müssen im Mittelpunkt der politischen Sicherungsmaßnahmen in den nächsten Wochen kleine und mittlere Unternehmen stehen, an denen die Freiberufler einen hohen Anteil haben“, so BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer.

„Der BFB begrüßt das von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmenpaket, auch insbesondere die steuerpolitischen Maßnahmen, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln können. Zudem plädieren wir für mittelstandsfreundliche Umsetzungen der Neuregelungen, damit die kleinen Einheiten in den Freien Berufen davon vollumfänglich profitieren können. Kredite allein sind für kleine Einheiten, die es auch bei den Freien Berufen gibt, nicht ausreichend, denn diese müssten zurückgezahlt werden.“

Mit Blick auf Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen müsse nachgesteuert und wegbrechende Liquidität gemildert werden, etwa durch einen Fonds. In einem nächsten Schritt gelte es nachzusteuern, wenn die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichten und sich neue Bedarfe herauskristallisieren. Hierbei können auch spezifische Hilfen für einzelne Branchen ausgelotet werden, so Prof. Dr. Ewer.