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Aktuell

„Bekanntes. Verborgenes. Vergessenes“. Ausstellungsprojekt der Lavesstiftung zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhausgründung

Die Ausstellung im Laveshaus zeigt 19 architektonische Zeugnisse der letzten hundert Jahre in Niedersachsen, die ohne das Bauhaus nicht denkbar gewesen wären und heute als selbstverständlicher Teil unseres baulichen Erbes gelten. Dahinter steckt die Idee, die Zukunftsfähigkeit der Bauhaus-Gedanken unter Beweis zu stellen und das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Bauhaus weniger Stil als eine Haltung ist, die die Grenzen zwischen Handwerk, Technik, Kunst und Industrie überwindet und die architektonische Form und Funktion einander näher bringt.

In einer Gegenüberstellung von historischem und aktuellem Bild- sowie Textmaterial werden weniger bekannte oder in Vergessenheit geratene Bauten ebenso gezeigt wie Architektur-Ikonen, darunter das ab 1911 errichtete Fagus-Werk in Alfeld, das Direktorenwohnhaus von Otto Haesler und Katt Both in Celle oder der 1929–30 von Henry van de Velde geplante Heinemanhof in Hannover. Des Weiteren das 1954 errichtete Gewerkschaftshaus von Fridrich Lindau in Hannover und ein 1952–53 von Walter Gropius ebenfalls in Hannover errichtetes Wohnhaus.

In die Ausstellung werden außerdem die Ergebnisse einer Befragung aller Mitglieder der Architektenkammer Niedersachsen einbezogen, die verdeutlichen, welche Einflüsse das Bauhaus auch heute noch auf die Arbeit der Architekten hat.

6. Juni: Ausstellungseröffnung

Zur Eröffnung am Donnerstag, 6. Juni 2019 um 19 Uhr im Laveshaus begrüßt Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen. Im Anschluss führen die Beteiligten der vorbereitenden Arbeitsgruppe in die Ausstellung ein: Wolfgang Schneider, Vorstandsvorsitzender der Lavesstiftung und Ehrenpräsident der Architektenkammer Niedersachsen (Vorsitz), Dr.-Ing. Jan Lubitz, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Dr.-Ing. (des.) Arne Herbote, TU Braunschweig, Institut Geschichte + Theorie der Architektur und Stadt, Susanne Kreykenbohm, Mitglied der Vertreterversammlung der Architektenkammer Niedersachsen / Bund Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen und Dr. Felicia Riess, Referentin, Architektenkammer Niedersachsen / Lavesstiftung.

Anmeldung zur Eröffnung erforderlich bis zum 31. Mai 2019 auf der Seite der Lavesstiftung oder per E-Mail an felicia.riess(at)aknds.de.

Ausstellungsdauer: 07.06. bis 30.08. 2019, Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 9–16 Uhr, freitags 9–12 Uhr. Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hannover.

 

15. Juni: Nacht der Museen

Die Lavesstiftung beteiligt sich mit der Ausstellung „Bekanntes. Verborgenes. Vergessenes“ an der diesjährigen Nacht der Museen am 15. Juni. Um 20 Uhr und um 22 Uhr sind Führungen durch die Ausstellung geplant. Dazu gibt es Kulinarisches im Gartenhof des Laveshauses.

 

26. Juni: Architektur im Dialog

Welche Bedeutung hat das Bauhaus für Niedersachsen und welche bis heute für die Architekten im Land? Wie steht es überhaupt um die Zukunftsfähigkeit der Bauhausgedanken? Diesen Fragen geht ein Podiumsgespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Architektur im Dialog“ im Festsaal des Alten Rathauses Hannover am 26. Juni um 19 Uhr nach. Mitwirkende auf dem Podium: sind: Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Dr. Karin Wilhelm, emeritierte Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt (TU Braunschweig), Dipl.-Ing. Architekt BDA / DWB Franz Jaschke, BRENNE ARCHITEKTEN GmbH aus Berlin, Prof. Dr. Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Moderiert wird das Gespräch vom Berliner Architekturkritiker Nils Ballhausen.

Archiektur im Dialog