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Aktuell

„Niedersachsen für Europa“ – Breites Landesbündnis aus der Taufe gehoben

Ein Bündnis aus den beiden großen christlichen Kirchen, den Sozialpartnern Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) sowie der Landesregierung hat in Hannover die Initiative „Niedersachsen für Europa“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch die Architektenkammer Niedersachsen ist dem Bündnis beigetreten.

Ziel des Bündnisses ist es, die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen über die Europäische Union, ihre Funktionsweise, ihre Institutionen und ihre Verdienste zu informieren. Zugleich möchten die Initiatoren für die Teilnahme an der Europawahl werben und die Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntern, sich an der Debatte über die Reform der EU zu beteiligen.

Europa werde derzeit von außen und innen in Frage gestellt, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die EU steht nicht zuletzt wegen des beabsichtigten Austritts Großbritanniens in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, die Errungenschaften und Leistungen der EU wieder stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Das vereinte Europa steht für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Wohlstand. Ich bin den Partnern sehr dankbar, dass sie gemeinsam mit der Landesregierung in diesem Jahr Europa in den Fokus rücken wollen und hoffe, dass sich noch viele weitere Institutionen, Gruppen und Verbände der Initiative anschließen.“

Daran anknüpfend erklärte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Europa ist eine Friedens-, Werte- und Wirtschaftsunion. Oft ist dabei wenig bewusst, wie sehr Deutschland und Niedersachsen vom europäischen Binnenmarkt profitieren. Gut 61 Prozent des niedersächsischen Außenhandels entfallen auf Länder der Europäischen Union und sichern hier Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Die EU ist kein abstraktes Konstrukt – ein stabiles und geeintes Europa geht jeden Einzelnen von uns an.“

Europaministerin Birgit Honé hob das Versprechen hervor, dass die Europäische Union insbesondere für die Jüngeren bereithalte: „Junge Leute haben in Europa heute so große Freiheiten und Möglichkeiten, wie keine Generation vor ihnen. Es ist die Verpflichtung der Älteren, ihnen nicht neue Steine in den Weg zu legen, indem neue Grenzen gezogen werden. Der Integrationsprozess muss weiter gehen.“

Die Bündnispartner wollen in den kommenden Monaten ihre Europaveranstaltungen unter das gemeinsame Dach „Niedersachsen für Europa“ stellen. Die Initiative „Niedersachsen für Europa“ lädt alle Verbände, Netzwerke und Vereinigungen, aber auch Einzelpersonen, die für die Europäische Union eintreten und ihre Entwicklung konstruktiv begleiten möchten, herzlich ein, sich an dem Bündnis zu beteiligen und auch ihre Aktivitäten unter das Motto „Niedersachsen für Europa“ zu stellen.

Die Architektenkammer Niedersachsen unterstützt das Bündnis, weil die europäische Idee Basis für das politische, das kulturelle und das wirtschaftliche Miteinander ist. Die niedersächsischen Architektinnen und Architekten stehen für eine grenzüberschreitende Planungskultur und stellen sich stetig dem Wettbewerb mit Kolleginnen und Kollegen aus dem europäischen Ausland.

 

Wer mitmachen möchte, wende sich bitte an das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Tel.: 0511 / 120-9711 oder E-Mail pressestelle(at)mb.niedersachsen.de

Unter www.nfe.niedersachsen.de  finden Sie alle bislang verfügbaren Materialien sowie die bisher geplanten Aktivitäten und Veranstaltungen des Bündnisses „Niedersachsen für Europa“. Das Angebot wird sukzessive ausgebaut.