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Aktuell

Wirtschaftsministerium nimmt Anregungen der freien Berufe zum Bürokratieabbau auf

Die Datenschutzgrundverordnung wird von Datenschützern europaweit als Stärkung der Verbraucherrechte gefeiert. Gleichzeitig hat die Umsetzung der DSGVO die Unternehmen in Deutschland – und auch die Architekturbüros – vor erhebliche Aufgaben gestellt, die Zeit und Geld kosten und außerdem mit erheblichen rechtlichen Unsicherheiten verbunden sind. Ein gut gemeinter politischer Ansatz ist am Ende zum Bürokratiemonster geworden – leider.

Die Architektenkammer hat die Problematik daher in den Verband der Freien Berufe in Niedersachsen hineingetragen, der dies wiederum zum Anlass nahm, dies Thema bei seinen Vorschlägen zum Bürokratieabbau an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann, mit aufzunehmen. Seine Antwort Ende Juli fiel erfreulich aus. Die Umsetzung der DSGVO soll unter praxistauglichen Gesichtspunkten geprüft werden. Der bürokratische Aufwand der Datenschutzverordnung scheint also sichtbar geworden zu sein – auch dank der Architektenkammer und ihrer Mitglieder, die das Thema bereits auf der letzten Vertreterversammlung im Mai dieses Jahres intensiv diskutierten.

Orientierungshilfe für eine individuell auszuarbeitende Datenschutzerklärung für Architekturbüros