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Aktuell

"Architektur im Dialog" am 22. Juni mit Prof. Dr. Martina Löw (TU Berlin)

19.06.2017

Raum lässt uns zur Kenntnis nehmen, dass die Dinge nur schwer einzeln erfahrbar sind bzw. erst im Arrangement existieren. Dinge können zu Räumen synthetisiert oder müssen sogar zu Räumen verbunden werden. Eine leere Schüssel auf einem Tisch mag zum Beispiel trostlos wirken. Stellt man allerdings einen Strauß Rosen daneben, erstrahlt dieselbe Schüssel mit einem Mal prächtig. Dinge sind also abhängig davon, in welches räumliche Arrangement wir sie setzen und zugleich entfalten sie erst im räumlichen Arrangement ihre jeweils spezifische Wirkung auf uns. Selbstverständlich ist diese Wirkung gebrochen durch Geschlecht, Milieu, Alter und Ethnizität.

Martina Löw wird im Vortrag der sozialen Bedeutung von Raum nachgehen und stellt hierbei die Frage, wie sich das Verhältnis der Menschen zu Räumen durch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie Globalisierung, Migration und neue Technologien verändert.

An den Vortrag schließt sich ein Podiumsgespräch an, moderiert von Nils Ballhausen, Architekturkritiker aus Berlin.

Architektur im Dialog, mit Prof. Dr. Martina Löw, Institut für Soziologie, Planungs- und Architektursoziologie, TU Berlin, Donnerstag, 22.06.2017, 19 Uhr, Altes Rathaus, Großer Festsaal, Karmarschstraße. 42, 30159 Hannover.

Anmeldung bis zum 15. Juni an felicia.riess(at)aknds.de