
Der Ostteil der Straßenbrücke über die Weser ist gleichzeitig Teil einer Fußgängerzone im Altstadt- und Weseruferbereich. Daher erscheint sie als ein breites, geschlossenes, mit den Ufern (Werder/Ostufer) verwachsenes Bauwerk, ist konzipiert als bewusster Gegensatz zur Leichtigkeit der Westbrücke, dem eigentlichen Brückenschlag über den Strom. Um den Blick auf das Münster freizuhalten, wurde auf ein oberes Tragwerk wie bei der alten Brücke verzichtet. Die neuen scheibenförmigen Pfeiler erlauben eine geringe Konstruktionshöhe, so dass die Höhe der Brücke der Höhe der Ufer entspricht. Ihre bugartig geformten Köpfe gehen auf die Stromrichtung ein. Die Lichtpylonen enthalten als technische Innovation Fotovoltaikelemente, welche die Leuchten mit Strom versorgen.
Fertigstellung: 02.2005
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