Die desolate Bausubstanz des Mühlenortquartiers, Heimat und Keimzelle des traditionellen Tuchmacherhandwerks, wurde im Rahmen der Stadtsanierung Bramsche zu neuem Leben erweckt. Dabei wurden Gebäude einer fast vergessenen Industriekultur instand gesetzt und zum Museum und Veranstaltungsort umgebaut. Ziel war es, das alte Handwerk auch in den Außenanlagen durch Trocken- und Bleichwiesen, Schaf- und Kardendistelwiesen erlebbar zu machen und gleichzeitig Raum für Veranstaltungen zu schaffen. Die behutsame Erneuerung eines historischen Straßenzugs wertet das Wohnumfeld der alten Tuchmacherhäuser, in denen teilweise noch frühere Tuchmacher wohnen, sichtbar auf. Grünflächen und Kinderspielplatz wurden entlang des Hase-Altarms angelegt und zusammengefasst, ein Wegenetz entwickelt, Erlebnis- und Aktionsräume geschaffen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
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